IM TREND - VOM KLASSISCHEN MAGAZIN INS INTERNET
Deutschland ist Weltmeister. In keinem Land der Welt erscheinen so viele Zeitungen, Magazine, Fach-, Publikums- oder Kundenzeitschriften pro Einwohner. Aber wie sieht es aus mit innovativen Konzepten, mit Design-Qualität? In welcher Wechselwirkung stehen Gestaltung und Inhalt? Oder ist das einfach alles nur Geschmack? Nach dem Stillstand der letzten Jahre wagen die Verlage wieder neue Titel, auch Unternehmen geben immer attraktive Kundenund Mitarbeitermedien heraus.
Wir kennen die klassischen Magazine, wir lesen, wir fühlen. Wir kennen Magazine aus dem TV, wir sehen, wir hören, teilweise lesen wir. Radio, die rein gehörte Dimension. Und jetzt das Internet – eine neue Dimension kommt hinzu – mitmachen, interagieren, selber machen. Magazine im Web bedürfen einer anderen Wahrnehmung, einer anderen Umsetzung und einer anderen Komposition. Denn sie sind eine Mischform aus Print, TV, Radio und natürlich Internet. Lesen, Sehen, Hören und Mitmachen, eine Vielfalt die so einzigartig ist, dass man sie erst verstehen lernen muss, um sie perfekt zu gestalten und zu inszenieren.
Die Choreografie ist entscheidend. Wie soll sich ein eMagazine von einer normalen Webseite unterscheiden? Wie funktioniert Journalismus im Web? Wie verhält es sich mit der Aktualität? Wie sieht es mit der Vernetzung der anderen Medien aus?
Wir gehen immer noch davon aus, dass der Ursprung er eines jeden eMagazines ein Printmagazin ist. Die Idee, auch im Internet Informationen journalistischer aufzubereiten, ist die Basis für ein eMagazine.
Die Möglichkeiten, die die Basis Internet in Verbindung mit einem Magazin bieten, sind vielfältig und fesseln den Rezipienten. Es gibt multimediale, interaktive Features, die den Leser fesseln. Videos und Podcasts verändern die mediale Wahrnehmung und die Kommunikation zwischen Kunden und Absender. Der Umgang mit neuen Themen wie nutzergenerierter Content wird immer umfangreicher und nimmt immer mehr Platz ein bei der Suche nach zielgruppengerechten Konzepten... (Fortsetzung folgt)